Therapieablauf in unserer Praxis
Transparenz und individuelle Betreuung stehen bei uns im Mittelpunkt. Hier erfahren Sie, wie eine logopädische Therapie in Bautzen abläuft – von der ersten Diagnostik bis zur erfolgreichen Nachbehandlung.
Die 4 Phasen Ihrer Therapie
Diagnostik – Der Grundstein für Ihren Erfolg
Zu Beginn einer jeden Therapie führen wir eine ausführliche, wissenschaftlich fundierte Diagnostik durch. In einem persönlichen Anamnesegespräch erheben wir gemeinsam mit Ihnen den aktuellen Sprachbestand und besprechen Ihre individuellen Ziele.
Was wird überprüft?
- Artikulation und Aussprache
- Wortschatz und Grammatik
- Sprachverständnis
- Funktion von Atmung und Stimme
- Mundmotorik und Schlucken
Die Diagnostik erfolgt je nach Störungsbild und wird individuell auf Sie oder Ihr Kind abgestimmt. Zusammen mit dem ärztlichen Befund können wir so eine zielgerichtete und individuelle Therapieplanung erstellen.
Unser Qualitätsversprechen: Alle Diagnostikverfahren entsprechen den neuesten wissenschaftlichen Standards und aktuellen Leitlinien der Fachverbände.
Therapie – Individuell und effektiv
Nach der Diagnostik beginnen wir mit den regelmäßigen Therapieeinheiten. Jede Sitzung ist individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ziele abgestimmt.
Individuelle Inhalte
Jede Therapieeinheit wird speziell für Sie geplant und durchgeführt – abgestimmt auf Ihr Störungsbild und Ihre Fortschritte.
Alltagsnahe Ziele
Die Therapieziele werden an Ihre jeweilige Lebenssituation angepasst, damit Sie das Gelernte direkt im Alltag umsetzen können.
Hausaufgaben
Häusliches Üben ist essentiell für den Therapieerfolg. Wir leiten Sie genau an, wie Sie zu Hause effektiv üben können.
Kontinuierliche Fortbildung
Durch regelmäßige Fortbildungen nach aktuellen Leitlinien gewährleisten wir höchste Qualitätsstandards.
Das verwendete Therapiematerial wird immer individuell für jeden Patienten ausgewählt und auf das Alter sowie die Interessen abgestimmt.
Beratung – Ihre Unterstützung im Alltag
Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen Therapie. Wir begleiten nicht nur unsere Patienten, sondern auch deren Angehörige.
Patientenberatung
Wir erklären Ihnen verständlich Ihr Störungsbild und geben praktische Tipps für den Alltag.
Eltern- und Angehörigenberatung
Zu jeder Therapieeinheit gehört eine Beratung für Eltern bzw. Angehörige. Ihr Engagement ist eine wesentliche Voraussetzung für den Therapieerfolg.
Aufklärung im Umfeld
Auf Wunsch klären wir auch das weitere Umfeld über das Störungsbild auf – beispielsweise Erzieherinnen beim Thema Stottern oder Pflegekräfte bei Schluckstörungen.
Nachbehandlung – Für dauerhaften Erfolg
Der Abschluss der Therapie ist nicht das Ende unserer Betreuung. Für einen dauerhaften Erfolg ist es bei vielen Störungsbildern hilfreich, eine Nachbehandlung zu initiieren.
So funktioniert die Nachbehandlung:
Nach einer Therapiepause vereinbaren wir gerne einen Kontrolltermin mit Ihnen. Dieser stellt sicher, dass das Erlernte auch im Alltag umgesetzt werden konnte und die Fortschritte stabil bleiben.
✓ Kontrolle der Fortschritte
Wir überprüfen, ob die Therapieziele nachhaltig erreicht wurden.
✓ Alltagstransfer sichern
Gemeinsam schauen wir, ob das Gelernte im Alltag angewendet wird.
✓ Bei Bedarf Auffrischung
Falls nötig, können einzelne Übungen aufgefrischt werden.
✓ Langfristige Begleitung
Wir bleiben auch nach Therapieende Ihr Ansprechpartner.
Häufig gestellte Fragen zum Therapieablauf
Wie oft finden die Therapiesitzungen statt?
Die Häufigkeit der Therapiesitzungen wird individuell festgelegt und richtet sich nach dem Störungsbild und der ärztlichen Verordnung. Üblich sind 1-2 Termine pro Woche à 30, 45 oder 60 Minuten.
Wie lange dauert eine Therapie insgesamt?
Die Gesamtdauer variiert je nach Störungsbild und individuellem Fortschritt. Manche Patienten benötigen nur wenige Wochen, andere werden über mehrere Monate begleitet. Wir besprechen dies transparent mit Ihnen.
Muss ich Hausaufgaben machen?
Ja, häusliches Üben ist ein wichtiger Bestandteil für den Therapieerfolg. Wir leiten Sie oder Ihre Angehörigen genau an, wie Sie zu Hause effektiv üben können. Der Zeitaufwand ist überschaubar und wird an Ihren Alltag angepasst.
Können Angehörige bei der Therapie dabei sein?
Ja, besonders bei Kindern ist die Anwesenheit der Eltern oft hilfreich und erwünscht. Auch bei Erwachsenen können Angehörige nach Absprache an Sitzungen teilnehmen, um den Patienten besser unterstützen zu können.
Was kostet die Therapie?
Mit einer ärztlichen Verordnung werden die Kosten von Ihrer Krankenkasse übernommen. Sie zahlen lediglich die gesetzliche Zuzahlung von 10% der Behandlungskosten plus 10 € Rezeptgebühr, sofern Sie nicht von der Zuzahlung befreit sind.
Fachlich geprüft von: Ornella Hädrich, Staatlich geprüfte Logopädin & Zertifizierte Dysphagiefachtherapeutin mit über 15 Jahren praktischer Erfahrung
Letzte Aktualisierung: 02. Februar 2026